Performance
Die Performance bezieht sich auf den Zeitraum 1.1. bis 31.03.2020

SVE Berichterstattung zum 1. Quartal 2020

Nach einem guten Start ins neue Jahr führte die Ausbreitung des Coronavirus rund um den Globus ab Mitte Februar zu heftigen Verwerfungen an den Finanzmärkten. Die von vielen Ländern verordneten Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie brachten das öffentliche Leben grösstenteils zum Erliegen. Die Turbulenzen wurden verstärkt durch den Ölpreiszerfall, weil sich Russland und Saudi-Arabien nicht auf eine Kürzung der Fördermenge einigen konnten. Die globalen Aktienmärkte büssten in der Spitze zwischen 30-35% ein und setzten dem jahrelangen Bullenmarkt ein jähes Ende. Die gigantischen Hilfsprogramme einzelner Staaten sowie die Zinssenkungen und Wertpapierkaufprogramme verschiedener Notenbanken führten zu einer Gegenbewegung an den Börsen, wodurch die massiven Verluste bis zum Quartalsende noch etwas verringert werden konnten. Nicht verschont von panikartigen Verkäufen blieben auch die Obligationenmärkte. Die Angst vor Zahlungsausfällen sowie die mangelnde Liquidität lösten speziell im tieferen Bonitätssegment deutliche Kurseinbrüche aus. 


Per 31. März 2020 lag die Performance der SVE bei -5.9%, während dem der vergleichbare Benchmark -4.7% einbüsste. Das Vermögen belief sich per Ende des ersten Quartals auf 3.699 Mrd. Franken (Vorjahr: 3.970 Mrd. Franken). Der Deckungsgrad nahm seit Ende 2019 um 7.5% ab und betrug per 31. März 2020 109.6%. 
 

Performance nach Anlagekategorien per 31. März 2020

Anlage­kategorie        

Rendite (in %)

Liquide Mittel 

 -0.22    

Obligationen CHF  

-1.79

Obligationen Fremdwährungen

-3.63

Schuldbriefdarlehen

0.22

Aktien Schweiz  

-18.51

Aktien Ausland  

-25.55 

Indirekte Immobilienanlagen

  -1.25

Liegenschaften

1.21

Alternative Anlagen    

-6.54

Gesamtvermögen  

-5.94

Interner Benchmark SVE*

-4.73

*gemäss verabschiedeter Anlagestrategie

Ausblick
Die rasche Verbreitung des Coronavirus hat zu einem riesigen Schock für die Weltwirtschaft geführt. Die ergriffenen Massnahmen haben einen Quasi-Stillstand ganzer Wirtschaftszweige wie auch des sozialen Lebens verursacht. Als Konsequenz davon ist im ersten Halbjahr 2020 von einer schweren globalen Rezession auszugehen, welche diejenige in der Finanzkrise übertreffen wird. Um eine Konkurswelle abzuwenden und einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern, stemmen sich die Regierungen und Notenbanken weltweit mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den Abschwung. Entscheidend für die weitere Entwicklung der Finanzmärkte dürfte sein, wie lange der wirtschaftliche Notbetrieb andauert und wie das Hochfahren der Aktivitäten verlaufen wird. Wichtig dürfte dementsprechend weniger die Tiefe des konjunkturellen Einbruchs sein, sondern ob die Erholung im zweiten Halbjahr einsetzt oder für längere Zeit ausbleibt. Die Aktienbörsen werden deshalb weiterhin von grosser Unsicherheit und hohen Schwankungen geprägt sein. Meldungen über allfällige Fortschritte zur Bekämpfung des Virus werden die Märkte neben den mit Spannung erwarteten Konjunkturdaten in den nächsten Wochen stark beeinflussen. Prognosen sind in diesem Umfeld äusserst schwierig bis unmöglich. Wir bleiben vorsichtig eingestellt und halten die Aktienquote weiter unter der Zielallokation.

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Zürcherstrasse 12
8401 Winterthur

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